Lipoabdominoplastik in München
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Quick Facts
Ziel
Straffung der Bauchdecke, Entfernung überschüssiger Haut, Verbesserung der Silhouette; ggf. Stabilisierung der Bauchwand bei Rektusdiastase; zusätzliche Konturierung/Gewebestraffung durch VASER/Plasma.
Anästhesie
Vollnarkose
Dauer
ca. 2 Stunden (abhängig von Befund/Umfang)
Setting
stationär mit 1 Übernachtung in der Klinik
Ausfallzeit
typisch ca. 14 Tage (individuell variabel)
BH & Sport
Kompressionswäsche 6 Wochen; Sportkarenz 6 Wochen, danach stufenweiser Aufbau
Für wen ist eine Bauchdeckenstraffung geeignet?
Vorteile der Lipoabdominoplastik
Die Lipoabdominoplastik kombiniert die klassische Bauchdeckenstraffung mit einer ergänzenden Liposuktion. Dadurch lassen sich nicht nur überschüssige Haut entfernen, sondern auch die Körperkontur gezielt verfeinern.
Ein wesentlicher Vorteil ist die harmonischere Gesamtform. Durch die zusätzliche Fettabsaugung können Übergänge – etwa zu Flanken oder Taille – deutlich gleichmäßiger gestaltet werden. Das Ergebnis wirkt dadurch natürlicher und ästhetisch stimmiger.
Zudem ermöglicht die Kombination beider Verfahren eine präzisere Anpassung an die individuelle Anatomie. Während die klassische Bauchdeckenstraffung vor allem die Haut strafft, erlaubt die Lipoabdominoplastik eine umfassendere Modellierung der gesamten Bauchregion.
Insgesamt steht nicht nur die Straffung im Vordergrund, sondern ein ganzheitliches Ergebnis mit flacherem Bauch, definierteren Konturen und einer verbesserten Silhouette.
Ablauf der Behandlung
Im persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis im Ästhetik Zentrum München analysiere ich zunächst Ihren individuellen Befund und plane die Bauchdeckenstraffung – in der Regel als Lipoabdominoplastik – entsprechend Ihrer Anatomie und Ihrer Ziele. Dabei bespreche ich mit Ihnen die einzelnen Behandlungsschritte sowie das zu erwartende Ergebnis.
Die Operation erfolgt in einer professionell ausgestatteten Belegklinik in München und in der Regel in Vollnarkose. Je nach Befund kann ein kurzer stationärer Aufenthalt sinnvoll sein, um den Heilungsverlauf optimal zu überwachen.
Der Eingriff erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten:
Zunächst wird das Fettgewebe mittels VASER-Technologie schonend gelockert (VASER-Emulsifikation). Anschließend erfolgt eine power-assistierte Liposuktion (PAL), um die Bauchregion gezielt zu konturieren und harmonische Übergänge zu schaffen.
Im nächsten Schritt erfolgt die klassische Bauchdeckenstraffung. Über einen tief im Unterbauch platzierten Schnitt – in der Regel so, dass er später von Unterwäsche oder Badekleidung bedeckt wird – wird der Haut-Fett-Mantel von der Bauchwand gelöst. Der Bauchnabel wird dabei umschnitten und vorübergehend vom umliegenden Gewebe getrennt.
Liegt eine Rektusdiastase vor, wird diese im Rahmen der Operation behandelt. Dabei werden die geraden Bauchmuskeln durch eine Naht gestrafft und stabilisiert, um die Bauchwand funktionell zu kräftigen („inneres Korsett“).
Anschließend wird überschüssige Haut entfernt und der Bauchnabel in einer neuen, anatomisch passenden Position wieder eingesetzt. Der Wundverschluss erfolgt mehrschichtig mit narbenoptimierter Technik.
Ergänzend kann eine Gewebestraffung mittels Argo-Plasma eingesetzt werden, um die Straffung zusätzlich zu unterstützen. Je nach Befund können vorübergehend Drainagen notwendig sein.
Nach der Operation erfolgt die Überwachung in der Klinik, bevor Sie – abhängig vom Verlauf – nach Hause entlassen werden.
Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?
Vor der Operation ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Bestimmte Medikamente – insbesondere blutverdünnende Präparate – sollten nach ärztlicher Rücksprache pausiert werden. Zudem empfehle ich, in den Wochen vor dem Eingriff auf Nikotin und Alkohol möglichst zu verzichten, da beides die Wundheilung beeinträchtigen kann. Eine stabile Gewichtssituation ist ebenfalls wichtig, um ein dauerhaft gutes Ergebnis zu erzielen. Am Operationstag erscheinen Sie nüchtern in der Klinik und sollten ausreichend Zeit für die Erholungsphase einplanen.
Nach der Operation ist körperliche Schonung in den ersten Wochen besonders wichtig. In den ersten Tagen ist eine leicht vorgebeugte Haltung üblich, um die Spannung auf die Bauchdecke zu reduzieren. Das konsequente Tragen von Kompressionskleidung über mehrere Wochen unterstützt die Heilung und hilft, ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Auf Sport und körperlich belastende Tätigkeiten sollte für etwa sechs Wochen verzichtet werden, während leichte Bewegung wie Spaziergänge frühzeitig sinnvoll und erwünscht ist.
Ein zentraler Bestandteil meines Behandlungskonzepts ist die individuell abgestimmte Nachsorge. Dazu gehören regelmäßige Kontrolltermine sowie – je nach Befund – ergänzende Maßnahmen wie manuelle Lymphdrainage zur Unterstützung des Lymphabflusses und zur Reduktion von Schwellungen.
Darüber hinaus kann mein erweitertes Regenerationskonzept eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem individuell abgestimmte Mikronährstoffe sowie Vitamin- und Infusionstherapien. Ergänzend können Verfahren wie die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) zur Unterstützung der Wundheilung sowie moderne Methoden zur Narbenbehandlung, beispielsweise mit CO₂-Laser, eingesetzt werden.
Ziel ist es, die Heilung bestmöglich zu unterstützen, Komplikationen zu reduzieren und das ästhetische Ergebnis nachhaltig zu optimieren.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit einer Bauchdeckenstraffung – insbesondere in Form der Lipoabdominoplastik – lässt sich die Bauchregion deutlich flacher und straffer formen. Überschüssige Haut wird entfernt, gleichzeitig wird die Kontur durch die ergänzende Liposuktion gezielt verfeinert.
Das Ergebnis ist eine harmonischere Silhouette mit glatteren Übergängen zu Taille und Flanken. Durch die Kombination der Verfahren wirkt das Ergebnis in der Regel natürlicher und insgesamt ausgewogener als bei einer reinen Bauchdeckenstraffung.
Besteht eine Rektusdiastase, kann zusätzlich eine funktionelle Verbesserung erreicht werden. Durch die Straffung der Bauchmuskulatur wird die Bauchwand stabilisiert, was sich auch positiv auf die Körpermitte und das allgemeine Körpergefühl auswirken kann.
Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate, da Schwellungen zurückgehen und sich das Gewebe anpasst. Die Narben verblassen im Verlauf und können durch konsequente Pflege zusätzlich optimiert werden.
Das Ergebnis ist grundsätzlich langfristig stabil, setzt jedoch eine stabile Gewichtssituation voraus. Stärkere Gewichtsschwankungen oder erneute Schwangerschaften können das Erscheinungsbild im Laufe der Zeit beeinflussen.
Häufige Fragen zur Lipoabdominoplastik
Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Für wen ist eine Bauchdeckenstraffung geeignet?
Typisch ist ein Hautüberschuss nach Schwangerschaft(en) oder starkem Gewichtsverlust. Entscheidend sind Ihr individueller Befund, die Hautqualität, eine stabile Gewichtssituation sowie allgemeine Gesundheitsfaktoren. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, kläre ich im persönlichen Beratungsgespräch.
Was ist der Unterschied zwischen Bauchdeckenstraffung und Lipoabdominoplastik?
Die Bauchdeckenstraffung ist der Oberbegriff für die Straffung der Bauchdecke. Bei der Lipoabdominoplastik wird zusätzlich eine Liposuktion durchgeführt, um die Kontur gezielt zu verbessern und harmonischere Übergänge zu schaffen.
Wo liegt die Narbe – und wie sichtbar ist sie?
Die Narbe verläuft im Unterbauch und wird in der Regel so tief platziert, dass sie von Unterwäsche oder Badekleidung meist bedeckt ist. Mit der Zeit verblasst sie und kann durch konsequente Pflege zusätzlich verbessert werden.
Was passiert mit dem Bauchnabel?
Der Bauchnabel bleibt erhalten, wird umschnitten und nach der Straffung der Bauchdecke in einer neuen, anatomisch passenden Position wieder eingesetzt.
Wird eine Rektusdiastase mitbehandelt?
Ja, wenn eine Rektusdiastase vorliegt, kann diese im Rahmen der Operation durch eine Straffung der geraden Bauchmuskeln behandelt werden. Dadurch wird die Bauchwand stabilisiert („inneres Korsett“).
Wann bin ich wieder arbeitsfähig?
Viele Patientinnen und Patienten sind nach etwa 10–14 Tagen wieder alltagstauglich. Bei körperlich belastender Tätigkeit kann die Ausfallzeit länger sein.
Wann darf ich wieder Sport machen?
In der Regel sollte für etwa sechs Wochen auf Sport verzichtet werden. Danach erfolgt ein schrittweiser Wiedereinstieg.
Warum sind Kompression und Lymphdrainage wichtig?
Die Kompressionskleidung unterstützt die Gewebeheilung und reduziert Schwellungen. Manuelle Lymphdrainage kann zusätzlich helfen, Spannungsgefühle zu reduzieren und den Heilungsverlauf positiv zu beeinflussen.
Wie lange dauert die Narbenheilung?
Die Narben reifen über mehrere Monate. Eine konsequente Narbenpflege sowie UV-Schutz sind wichtig und werden in der Regel über einen längeren Zeitraum – bis zu 24 Monate – empfohlen.
Kann die Bauchdeckenstraffung mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Ja, häufig wird die Bauchdeckenstraffung mit einer Liposuktion angrenzender Bereiche kombiniert, um die Kontur weiter zu optimieren. Auch weitere körperformende Eingriffe können – je nach Befund – sinnvoll sein.
Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?
Ein erster Eindruck ist nach dem Rückgang der Schwellung möglich. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate, da sich das Gewebe anpasst und die Narben ausreifen.
Ist das Ergebnis dauerhaft?
Das Ergebnis ist grundsätzlich langfristig stabil. Voraussetzung ist eine stabile Gewichtssituation. Stärkere Gewichtsschwankungen oder erneute Schwangerschaften können das Ergebnis beeinflussen.
Kontakt
Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Altheimer Eck 10
80331 München