Brustvergrößerung mit Eigenfett in München

Mari Neisaleh

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Natürliches Ergebnis durch körpereigenes Gewebe – ohne Implantate
Sanfter Volumenaufbau mit gleichzeitiger Körperformung durch Fettentnahme
Individuell geplante Behandlung für harmonische Proportionen und ein stimmiges Gesamtbild
Inhalt

Der Wunsch nach einer Brustvergrößerung ist oft mit dem Anliegen verbunden, die eigene Silhouette zu harmonisieren und sich im eigenen Körper wieder wohler zu fühlen. Viele Patientinnen wünschen sich dabei ein möglichst natürliches Ergebnis – ohne den Einsatz von Implantaten.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett bietet hierfür eine schonende Möglichkeit, das vorhandene Gewebe sanft aufzubauen und die Form individuell zu verbessern. Dabei steht nicht ein möglichst großes Volumen im Vordergrund, sondern ein Ergebnis, das zu Ihrem Körper passt und Ihre natürliche Ausstrahlung unterstreicht.

Quick Facts

Ziel

Herstellung einer schönen, harmonischen und zur Figur/Anatomie passenden weiblichen Brust – mit natürlichem Gesamtbild und stimmigen Proportionen.

Anästhesie

Vollnarkose

Dauer

ca. 1–2 Stunden (abhängig von Arealen/Umfang)

Setting

ambulant

Ausfallzeit

typisch ca. 5–10 Tage (individuell variabel)

BH & Sport

Stütz-/Kompressions-BH 6 Wochen; Sportkarenz 6 Wochen, danach stufenweiser Aufbau

Vorteile der Brustvergrößerung mit Eigenfett

Ein wesentlicher Vorteil der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist die Verwendung von körpereigenem Gewebe. Dadurch entsteht ein besonders natürliches Tast- und Erscheinungsbild, und es werden keine Fremdmaterialien eingesetzt.

Zusätzlich kann die Behandlung mit einer Fettabsaugung an anderen Körperstellen kombiniert werden, sodass neben der Brustform auch die Körpersilhouette gezielt verbessert werden kann.

Die Methode eignet sich insbesondere für moderate Volumenzunahmen sowie zur Formkorrektur oder zum Ausgleich von Asymmetrien. Auch kleinere Unregelmäßigkeiten können gezielt ausgeglichen werden.

Da ausschließlich körpereigenes Fett verwendet wird, entfällt das Risiko implantatbedingter Komplikationen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass das erreichbare Volumen pro Behandlung begrenzt ist und das Ergebnis in manchen Fällen in mehreren Sitzungen aufgebaut wird.

Ablauf der Behandlung

Vor jeder Behandlung steht ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch in meiner Praxis in München. Dabei besprechen wir Ihre Wünsche, klären die medizinischen Voraussetzungen und definieren gemeinsam, welches Ergebnis realistisch erreichbar ist. Auch die geeigneten Spenderareale sowie der individuelle Behandlungsplan werden dabei festgelegt.

Der Eingriff selbst kombiniert eine schonende Fettabsaugung mit einer anschließenden Eigenfetttransplantation in die Brust. Zunächst entnehme ich an zuvor definierten Körperregionen – beispielsweise am Bauch oder an den Oberschenkeln – Fettgewebe. Dieses wird anschließend speziell aufbereitet, um die Qualität der Fettzellen für die Transplantation zu optimieren.

Im nächsten Schritt injiziere ich das aufbereitete Eigenfett in mehreren feinen Schichten in die Brust, um eine gleichmäßige Formgebung und ein stabiles Einheilen zu unterstützen.

Die Operation erfolgt in einer professionell ausgestatteten Belegklinik in München und in der Regel in Vollnarkose. Der Eingriff wird üblicherweise ambulant durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt ist nur in seltenen Fällen erforderlich, etwa bei individuellen medizinischen Gründen.

Nach der Operation sind Schwellungen und Hämatome sowohl an den Spenderarealen als auch an der Brust üblich. Durch regelmäßige Kontrollen in meiner Praxis begleite ich den Heilungsverlauf eng, um ein sicheres und stabiles Ergebnis zu gewährleisten.

Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?

Vor der Behandlung ist eine sorgfältige Vorbereitung wichtig. Im Beratungsgespräch kläre ich Sie ausführlich über den Ablauf, mögliche Risiken und das zu erwartende Ergebnis auf. Bestimmte Medikamente, insbesondere blutverdünnende Präparate, sollten nach ärztlicher Rücksprache rechtzeitig pausiert werden. Auch auf Nikotin sollte möglichst verzichtet werden, da es die Einheilung der Fettzellen beeinträchtigen kann.

Nach der Operation sind Schwellungen, Hämatome und ein Spannungsgefühl sowohl an der Brust als auch an den Spenderarealen normal. In den ersten Wochen ist es wichtig, körperliche Belastung zu vermeiden und die empfohlenen Kompressionskleidungsstücke konsequent zu tragen.

Sportliche Aktivitäten sollten in der Regel für etwa sechs Wochen pausiert und anschließend schrittweise wieder aufgenommen werden. Regelmäßige Kontrolltermine in meiner Praxis sind ein fester Bestandteil der Nachsorge, um den Heilungsverlauf zu überwachen und bei Bedarf frühzeitig reagieren zu können.

Für ein optimales Ergebnis ist es zudem wichtig, die Nachsorgeempfehlungen konsequent einzuhalten und dem Körper ausreichend Zeit für die Heilung zu geben.

Welche Ergebnisse können erzielt werden und wie lange halten sie?

Mit der Brustvergrößerung durch Eigenfett lässt sich eine moderate Volumenzunahme sowie eine Verbesserung der Brustform erreichen. Das Ergebnis wirkt in der Regel sehr natürlich, da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird. Besonders gut eignet sich die Methode auch zum Ausgleich von Asymmetrien oder zur gezielten Feinkonturierung.

Zu beachten ist, dass nicht alle transplantierten Fettzellen dauerhaft einheilen. Ein Teil wird vom Körper wieder abgebaut. Der Anteil der Fettzellen, der erfolgreich einheilt, bleibt in der Regel langfristig bestehen und verhält sich wie normales Fettgewebe.

Da die Volumenzunahme pro Behandlung begrenzt ist, können – abhängig von Ausgangssituation und gewünschtem Ergebnis – mehrere Sitzungen sinnvoll sein, um das gewünschte Volumen schrittweise aufzubauen.

Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen und kann durch Faktoren wie Gewichtsschwankungen beeinflusst werden.

Kann die Behandlung mit anderen Behandlungen kombiniert werden?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett lässt sich in ausgewählten Fällen sinnvoll mit anderen Behandlungen kombinieren. Häufig wird das Eigenfett beispielsweise ergänzend eingesetzt, um Konturen zu verfeinern oder Übergänge besonders natürlich zu gestalten.

Auch eine Kombination mit Implantaten kann infrage kommen, etwa wenn ein größeres Volumen gewünscht ist und gleichzeitig ein besonders weiches, harmonisches Ergebnis erzielt werden soll. Darüber hinaus kann die Fettentnahme selbst bereits eine formende Wirkung an den behandelten Körperarealen haben.

Welche Kombination in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt von Ihren individuellen Voraussetzungen und Ihren ästhetischen Zielen ab und wird im persönlichen Beratungsgespräch gemeinsam festgelegt.

Häufige Fragen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Mari Neisaleh

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Die Behandlung eignet sich für Patientinnen, die sich eine moderate Vergrößerung oder Formverbesserung wünschen und über ausreichend Spenderfett verfügen. Ob Eigenfett in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt von Ihren individuellen Gewebeverhältnissen und Ihren Zielen ab und wird im Beratungsgespräch geklärt.

Die erreichbare Volumenzunahme ist pro Behandlung begrenzt. Da nicht alle transplantierten Fettzellen dauerhaft einheilen, ist meist eine moderate Vergrößerung möglich. Bei größerem Wunsch können mehrere Sitzungen sinnvoll sein.

Der Anteil der Fettzellen, der einheilt, bleibt in der Regel dauerhaft bestehen. Das transplantierte Fett verhält sich wie normales Fettgewebe und kann sich bei Gewichtsschwankungen verändern.

In vielen Fällen ja. Da ein Teil des Fettgewebes vom Körper wieder abgebaut wird, kann es sinnvoll sein, das gewünschte Volumen in mehreren Sitzungen schrittweise aufzubauen.

Die Einstichstellen für die Fettentnahme und -injektion sind sehr klein und in der Regel kaum sichtbar. Eine konsequente Narbenpflege und UV-Schutz unterstützen eine unauffällige Abheilung.

An den Stellen der Fettentnahme kann es vorübergehend zu Schwellungen, Hämatomen und einem Spannungsgefühl kommen – ähnlich wie nach einer klassischen Fettabsaugung. Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Wochen ab.

In seltenen Fällen kann es zu Verhärtungen oder Knotenbildungen im Gewebe kommen, sogenannten Fettgewebsnekrosen. Auch Ölzysten oder Kalzifizierungen sind möglich. Diese Veränderungen sind meist gutartig, sollten bei Auffälligkeiten jedoch ärztlich kontrolliert werden.

Viele Patientinnen sind nach etwa 5–10 Tagen wieder alltagstauglich. Sportliche Aktivitäten sollten für etwa sechs Wochen pausiert und anschließend schrittweise wieder aufgenommen werden.

Neben allgemeinen Operations- und Narkoserisiken wie Blutungen, Infektionen oder Thrombosen kann es zu Schwellungen, Hämatomen, Sensibilitätsstörungen oder Wundheilungsstörungen kommen. Auch Asymmetrien oder Konturunregelmäßigkeiten sind möglich. Das individuelle Risikoprofil bespreche ich ausführlich im Beratungsgespräch.

Die ersten Wochen sind von Schwellungen und einem Spannungsgefühl geprägt. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate, sobald sich das transplantierte Fett stabilisiert hat.

Kontakt

Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Altheimer Eck 10
80331 München