PRP-Behandlung in München
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
PRP (Platelet Rich Plasma), auch bekannt als Eigenblutplasma-Behandlung, ist ein minimalinvasives Verfahren zur Unterstützung körpereigener Regenerationsprozesse. Dabei werden aus dem eigenen Blut gewonnene Wachstumsfaktoren gezielt eingesetzt, um Haut und Gewebe zu stimulieren.
Die Behandlung kommt sowohl zur Verbesserung der Hautqualität als auch bei bestimmten Formen von Haarausfall zum Einsatz. Ziel ist es, die natürliche Regeneration anzuregen und ein sichtbar frischeres, vitaleres Erscheinungsbild zu unterstützen.
Quick Facts
Ziel
Stimulation der Kollagenneusynthese und Verbesserung der Hautqualität; unterstützend bei Haarausfall; Reduktion feiner Knitterfältchen sowie ggf. Verbesserung dunkler Augenringe (je nach Ursache).
Setting
ambulant in der Praxis
Dauer
kurz (abhängig von Arealen und Technik)
Ausfallzeit
typisch ca. 24 Stunden (Rötung/Schwellung möglich)
Material
körpereigen (Eigenblut) – Aufbereitung zu plättchenreichem Plasma
Nachsorge
48 Stunden: kein Sport, keine Sauna, kein Solarium; kein Alkohol; konsequenter UV-Schutz
Anwendungsgebiete
PRP (Platelet Rich Plasma) wird zur gezielten Unterstützung von Regenerationsprozessen eingesetzt und kann in unterschiedlichen Bereichen angewendet werden.
Typische Anwendungsgebiete sind:
- Haarausfall und Verbesserung der Haardichte
- Feine Knitterfältchen im Gesicht, am Hals und Dekolleté
- Verbesserung der Hautstruktur und des Hautbildes („Glow“)
- Unterstützung bei bestimmten Formen dunkler Augenringe
Die Eignung der Behandlung hängt dabei immer von der individuellen Ausgangssituation ab. Insbesondere bei Augenringen ist die Ursache entscheidend, da nicht jede Form gleichermaßen gut auf PRP anspricht. Welche Anwendung in Ihrem Fall sinnvoll ist, wird im persönlichen Beratungsgespräch individuell geklärt.
Vorteile der PRP-Behandlung
Ein wesentlicher Vorteil der PRP-Behandlung liegt in der Verwendung körpereigenen Materials. Dadurch ist die Behandlung in der Regel gut verträglich und das Risiko für Unverträglichkeiten gering.
PRP zielt nicht auf eine kurzfristige Veränderung ab, sondern unterstützt die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren können die Hautqualität verbessern, die Struktur verfeinern und zu einem insgesamt frischeren Erscheinungsbild beitragen.
Ein weiterer Vorteil ist die vielseitige Einsetzbarkeit. PRP kann sowohl zur Verbesserung der Haut als auch bei bestimmten Formen von Haarausfall eingesetzt werden.
Die Behandlung ist minimalinvasiv und mit einer kurzen Ausfallzeit verbunden. Viele Patientinnen und Patienten können ihren Alltag bereits am selben oder am folgenden Tag wieder aufnehmen.
Ablauf der Behandlung
Zu Beginn der Behandlung wird eine kleine Menge Blut entnommen. Dieses wird anschließend in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet, um das plättchenreiche Plasma (PRP) zu gewinnen.
Das gewonnene PRP wird danach je nach Behandlungsareal gezielt in die Haut injiziert oder in Kombination mit Microneedling oberflächlich eingearbeitet. Welche Methode eingesetzt wird, hängt vom Befund und der gewünschten Zielsetzung ab.
Bei entsprechender Indikation kann die Behandlung individuell mit weiteren Substanzen kombiniert werden, beispielsweise zur zusätzlichen Unterstützung der Hautqualität. Dies wird im Vorfeld im Beratungsgespräch festgelegt.
Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel nur kurze Zeit. Anschließend sind Sie in den meisten Fällen direkt wieder alltagstauglich.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Die PRP-Behandlung zielt darauf ab, die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut gezielt zu unterstützen. Dabei steht nicht eine sofortige, künstlich wirkende Veränderung im Vordergrund, sondern eine schrittweise Verbesserung der Hautqualität.
Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine frischere, strahlendere Haut mit verbesserter Struktur und mehr Spannkraft. Feine Knitterfältchen können reduziert wirken, und das Hautbild erscheint insgesamt gleichmäßiger („Glow“).
Bei der Anwendung im Bereich der Haare kann PRP dazu beitragen, die Haarstruktur zu stärken und die Haardichte zu unterstützen. Hier ist in der Regel etwas Geduld erforderlich, da sich Veränderungen über einen längeren Zeitraum entwickeln.
Das Ergebnis tritt meist nicht sofort ein, sondern entwickelt sich über Tage bis Wochen. Für ein optimales Resultat sind häufig mehrere Behandlungen in definierten Abständen sinnvoll. Ein individuell abgestimmtes Erhaltungskonzept kann dazu beitragen, das Ergebnis langfristig zu stabilisieren.
Wie ausgeprägt der Effekt ist, hängt von der jeweiligen Indikation, dem Ausgangsbefund und individuellen Faktoren ab und wird im Beratungsgespräch realistisch eingeschätzt.
Häufige Fragen zur PRP-Behandlung
Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Das hängt von der jeweiligen Indikation und Ihrem Ausgangsbefund ab. Häufig werden mehrere Sitzungen in definierten Abständen empfohlen. Ein individuell abgestimmtes Erhaltungskonzept kann sinnvoll sein.
Wann sehe ich ein Ergebnis?
Die Verbesserung der Hautqualität entwickelt sich in der Regel schrittweise über Tage bis Wochen. Bei Haarbehandlungen ist meist etwas mehr Geduld erforderlich, da sich Veränderungen langsamer zeigen.
Ist PRP sicher, da es körpereigen ist?
Da körpereigenes Material verwendet wird, ist die Behandlung in der Regel gut verträglich. Dennoch können lokale Reaktionen wie Schwellungen, Rötungen oder Hämatome auftreten. Infektionen sind selten, aber möglich.
Kann PRP dunkle Augenringe verbessern?
Das hängt von der Ursache ab. Bei bestimmten Konstellationen kann PRP die Hautqualität unterstützen. Liegt jedoch ein Volumenmangel oder eine starke Pigmentierung vor, können andere Behandlungen sinnvoller sein.
Was muss ich nach der Behandlung beachten?
Für etwa 48 Stunden sollten Sport, Sauna, Solarium und Alkohol vermieden werden. Zudem ist ein konsequenter UV-Schutz besonders wichtig.
Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
Mögliche Nebenwirkungen sind lokale Hämatome, Rötungen, Schwellungen oder ein leichtes Druckgefühl. In seltenen Fällen kann es zu Infektionen oder Pigmentveränderungen kommen. Das individuelle Risiko wird im Vorfeld besprochen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Behandlung wird in der Regel als gut verträglich empfunden. Der Einstich kann kurz spürbar sein, die weitere Behandlung ist meist wenig belastend.
Kann PRP mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Ja, je nach Befund kann PRP beispielsweise mit Microneedling oder ausgewählten Zusatzstoffen kombiniert werden. Die Planung erfolgt individuell im Beratungsgespräch.
Kontakt
Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Altheimer Eck 10
80331 München