Bruststraffung in München
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Quick Facts
Ziel
Anhebung und Neuformung der Brust mit optimierter Position und Form; Wiederherstellung einer harmonischen Brustkontur – häufig nach Schwangerschaft(en), Gewichtsverlust oder bei angeborenen Formvarianten.
Anästhesie
Vollnarkose
Dauer
ca. 2 Stunden (abhängig von Befund/Technik)
Setting
ambulant
Ausfallzeit
typisch ca. 5–10 Tage (individuell variabel)
BH & Sport
Stütz-/Kompressions-BH 6 Wochen; Sportkarenz 6 Wochen, danach stufenweiser Aufbau
Für wen ist eine Bruststraffung geeignet?
Eine Bruststraffung ist für Patientinnen geeignet, bei denen die Brust an Spannkraft verloren hat und abgesunken ist (Ptosis). Häufig tritt dies nach Schwangerschaft und Stillzeit, nach Gewichtsverlust oder im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses auf.
Typische Anzeichen sind eine nach unten verlagerte Brustform, ein abgesunkener Brustwarzenhof oder ein insgesamt weniger straffes Erscheinungsbild der Brust.
Die Behandlung eignet sich besonders für Patientinnen, die mit der Form ihrer Brust unzufrieden sind, sich aber nicht zwingend eine deutliche Volumenveränderung wünschen. Ob eine reine Straffung ausreicht oder eine Kombination mit weiteren Maßnahmen sinnvoll ist, kläre ich im persönlichen Beratungsgespräch anhand Ihres individuellen Befunds.
Behandlungsablauf
Im persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis im Ästhetik Zentrum München nehme ich mir zunächst Zeit, Ihre Wünsche und Vorstellungen genau zu verstehen. Auf dieser Grundlage plane ich die Bruststraffung individuell und bespreche mit Ihnen die geeignete Technik, die Schnittführung sowie das zu erwartende Ergebnis. Dabei klären wir auch, ob ergänzende Maßnahmen wie ein Volumenaufbau oder eine Reduktion sinnvoll sind.
Die Operation erfolgt in einer professionell ausgestatteten Belegklinik in München und in der Regel in Vollnarkose. Der Eingriff wird üblicherweise ambulant durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt ist nur in seltenen Fällen erforderlich, etwa bei individuellen medizinischen Gründen.
Während der Operation wird die Brust neu geformt, überschüssige Haut entfernt und der Brustwarzenhof in eine harmonische, höhere Position gebracht. Ziel ist eine straffere, natürlich wirkende Brustform.
Nach der Operation bleiben Sie zunächst zur Überwachung in der Klinik, bevor Sie am selben Tag nach Hause gehen können. In den ersten Tagen sind Schwellungen, Spannungsgefühl und Hämatome normal.
Was ist vor und nach der Operation zu beachten?
Vor der Behandlung ist eine sorgfältige Vorbereitung wichtig. Bestimmte Medikamente, insbesondere blutverdünnende Präparate, sollten nach ärztlicher Rücksprache pausiert werden. Auch auf Nikotin sollte möglichst verzichtet werden, da es die Wundheilung beeinträchtigen kann. Am Operationstag erscheinen Sie nüchtern und organisieren idealerweise eine Begleitperson für den Heimweg sowie Unterstützung für die ersten Tage.
Nach der Behandlung ist körperliche Schonung entscheidend. Sie tragen für mehrere Wochen einen speziellen Stütz-BH, der die Heilung unterstützt und die neue Form stabilisiert. Auf Sport und stärkere körperliche Belastung sollte für etwa sechs Wochen verzichtet werden. Regelmäßige Kontrolltermine in meiner Praxis begleiten den Heilungsverlauf. Zudem kann das Ergebnis durch eine konsequente Narbenpflege und ergänzende Maßnahmen aus meinem Nachsorgekonzept gezielt unterstützt werden.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit einer Bruststraffung lässt sich die Brust sichtbar anheben und neu formen. Die Brust wirkt insgesamt straffer, höher positioniert und erhält wieder eine harmonische Kontur.
Dabei steht ein natürliches Ergebnis im Vordergrund. Form und Position werden so angepasst, dass sie zu Ihrer Anatomie und Ihren Proportionen passen und sich stimmig in Ihr Gesamtbild einfügen.
Wichtig ist, dass sich durch eine reine Bruststraffung das Volumen in der Regel nicht wesentlich verändert. Wenn zusätzlich mehr Fülle gewünscht ist oder eine Reduktion sinnvoll erscheint, kann die Behandlung entsprechend kombiniert werden.
Das Ergebnis ist langfristig stabil, unterliegt jedoch weiterhin natürlichen Veränderungen wie Hautalterung oder Gewichtsschwankungen.
Kann die Behandlung mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Eine Bruststraffung lässt sich in vielen Fällen sinnvoll mit weiteren Maßnahmen kombinieren, um das Ergebnis optimal an Ihre Wünsche anzupassen.
Häufig wird die Straffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert, wenn zusätzlich mehr Volumen gewünscht ist. Ebenso kann bei sehr großem Brustvolumen eine Kombination mit einer Brustverkleinerung sinnvoll sein, um sowohl Form als auch Gewicht zu reduzieren.
Welche Kombination für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer Ausgangssituation und Ihren Zielen ab und wird im persönlichen Beratungsgespräch individuell festgelegt.
Häufige Fragen zur Bruststraffung
Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Welche Technik wird angewendet?
Bleiben Narben zurück – und wo liegen sie?
Narben sind bei einer Bruststraffung unvermeidbar. Lage und Ausprägung hängen von der gewählten Technik ab. Ziel ist eine möglichst unauffällige Narbenführung und ein feiner Narbenverlauf.
Wann bin ich wieder arbeitsfähig?
Viele Patientinnen sind nach etwa 5–10 Tagen wieder alltagstauglich. Bei körperlich anstrengender Tätigkeit kann die Ausfallzeit länger sein.
Wann darf ich wieder Sport machen?
In der Regel sollte für etwa sechs Wochen auf Sport verzichtet werden. Danach erfolgt ein schrittweiser Wiedereinstieg.
Muss ich einen speziellen BH tragen?
Ja, ein Stütz- oder Kompressions-BH wird für mehrere Wochen getragen, um die Heilung zu unterstützen und das Ergebnis zu stabilisieren.
Kann die Stillfähigkeit beeinträchtigt sein?
Je nach Technik und Ausgangsbefund kann die Stillfähigkeit beeinflusst werden. Eine Garantie kann hier nicht gegeben werden.
Verändert sich das Gefühl in der Brust oder an der Brustwarze?
Vorübergehende Sensibilitätsveränderungen sind möglich. In seltenen Fällen können diese länger anhalten.
Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?
Ein erster Eindruck ist nach Abklingen der Schwellung möglich. Die endgültige Form entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate.
Wie kann ich die Narbenheilung unterstützen?
Eine konsequente Narbenpflege und UV-Schutz sind entscheidend. Zusätzlich können – je nach Befund – unterstützende Maßnahmen wie eine Laserbehandlung sinnvoll sein.
Kontakt
Mari Neisaleh
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Altheimer Eck 10
80331 München